Seit der WordPress-Version 3.0 gibt es die Möglichkeit, sogenannte Custom-Post-Types zu definieren. Bei diesen Custom-Post-Types handelt es sich um Inhaltsarten, die mit Artikeln vergleichbar sind, sie lassen sich allerdings einzeln im Theme abrufen und sind so flexibler für eigene Inhalte.
So lassen sich z.B. neben Artikeln auch DVD-Sammlungen, Bücher-Listen oder Mitglieder-Verwaltungen realisieren.
Weitere Informationen zu Custom-Post-Types gibt es unter: http://codex.wordpress.org/Post_Types#Custom_Types
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Oftmals ist Betreibern von Webseiten nicht klar, wie wichtig es ist, dass sie Backups ihrer Webseiten machen. Es herrscht die falsche Vermutung, dass die eigene kleine Webseite ja nie Angriffspunkt von Hackern werden würde. Damit liegen die meisten sogar richtig – meist werden die kleinen Webseiten auch nicht angegriffen, trotzdem kommt es vor.
So wurde z. B. Ende 2006 eine von mir betriebene Grafik-Community gehackt und zerstört. Die Backups des Hosters waren zu alt und die nicht gesicherten Daten zu stark zerstört. Die Community kam nie wieder ins Laufen, obwohl ich mit Sascha (Founder der ursprünglichen Seite) vorher Monate an Zeit und Arbeit investiert hatte. Das ist nur ein Beispiel dafür, wie man sich mit der Annahme täuschen kann, dass man selber nicht gefährdet ist.
Es gibt allerdings eine viel größere Bedrohung für die Sicherheit einer Webseite: Software-Fehler und System-Abstürze. Vor allem bei Content-Management-Systemen (also auch WordPress) können solche Komplikationen durch fehlerhafte Plug-Ins oder Updates hervorgerufen werden.
Am 04. März hatte ich bereits einen Artikel über die Problematik auf Webdesign-Podcast.de geschrieben. Dort habe ich berichtet, dass die Verwendung von Akismet in Deutschland datenschutzrechtliche Konsequenzen in Form einer Abmahnung haben kann. Denn Akismet überträgt und speichert sämtliche Daten eines Kommentatoren an die Server der Firma Automattic in den USA.
Mittlerweile gibt es weitere Informationen von WordPress-Deutschland.org, die Akismet-Nutzern allerdings nicht gerade gut gefallen dürften. Das Ergebnis der weiteren Recherchen von Rechtsanwalt Thomas Schwenke lautet: Akismet kann in Deutschland nur dann legal genutzt werden, wenn Kommentatoren vorher in einem Opt-In-Verfahren zustimmen, dass ihre Daten an Server in den USA gesendet werden.
Das bedeutet aus technischer Sicht, dass zum Beispiel ein kleines Checkbox-Feld unter dem Kommentarfeld angelegt werden muss; dieses wiederum muss von dem Benutzer akzeptiert werden. Neben der Checkbox steht logischerweise ein Hinweis darauf, dass die Daten an die Akismet-Server in den USA übertragen werden.
Wie es sich wahrscheinlich jeder von euch denken kann, ist es extrem wichtig, die eigene WordPress-Webseite zu sichern. Dies gilt natürlich nicht nur für Webseiten, die mit WordPress laufen, sondern generell für alle Webseiten. Am wichtigsten ist hier die Sicherung der MySQL-Datenbank, da hier zum einen die Wahrscheinlichkeit eines Crashes oder Einbruchs am höchsten ist und andererseits hier die sensibelsten Daten liegen.
WordPress selbst bietet ein einfaches Tool zum Exportieren aller Artikel, Seiten, Kommentare, benutzerdefinierter Felder, Kategorien, Tags, Navigationsmenüs und Custom-Post-Types aus der Datenbank. Im Menü Werkzeuge>Daten exportieren ist das entsprechende Tool zu finden. Über diese Export-Funktion lassen sich die wichtigsten Inhalte eines WordPress-Systems sichern; dennoch fehlen auf diese Art und Weise noch einige wichtige Daten, z.B. Datenbank-Einträge von Plug-Ins etc. Wer keine Plug-Ins nutzt bzw. nur Plug-Ins im Einsatz hat, die keine Daten in der Datenbank speichern, für den reicht im Prinzip auch die WordPress-eigene Export-Funktion.
Automattic ist die Firma, die vom ursprünglichen WordPress-Entwickler gegründet wurde und neben kommerziellen Services auch immer wieder kostenfreie/OpenSource-Dienste und Plug-Ins für WordPress entwickelt.
In diesem Artikel möchte ich euch einen kostenpflichtigen und sehr empfehlenswerten Service sowie ein kostenloses Plug-In vorstellen.
Zum einen den Backup-Dienst VaultPress (ab 15$/ca. 11€ pro Monat) und das kostenfreie Erweiterungspaket JetPack.
VaultPress ist ein innovativer Backup-Dienst für WordPress-Systeme, der an Funktionalität und Design kaum zu übertreffen ist. Das Besondere an VaultPress ist, dass es sich nahtlos in WordPress integriert. So werden zum Beispiel direkt nach dem Eintreffen neuer Kommentare oder dem Veröffentlichen neuer Artikel diese auf die VaultPress-Server gesichert. Die Wahrscheinlichkeit eines Datenverlustes ist bei dieser Art der direkten Sicherung fast Null. VaultPress sichert alle wichtigen Daten von WordPress; das schließt z.B. die komplette Datenbank, Plug-Ins, Artikel, Seiten, Kommentare, den wp-content-Ordner, die wp-config.php, usw. ein.
VaultPress ist kostenpflichtig, und das ist auch gut so, denn bei einem kostenfreien Backup-Service ist da immer die Angst, dass der Dienst eingestellt wird und die Backups verloren sind.
WordPress verfügt von Haus aus leider über keinen richtigen Wartungsmodus, den man manuell ein- oder ausschalten kann. Dies könnte zum Beispiel notwendig sein, wenn man seinen kompletten Blog einem Redesign unterziehen möchte. Dabei ist es in der Regel nötig, noch ein paar Anpassungen an der Livesite vorzunehmen.
In so einem Fall wäre ein Wartungsmodus, wie z.B. in anderen Content-Management-System (Joomla, …) hilfreich; da es diesen aber nun einmal nicht gibt, muss man sich anders behelfen. Es gibt entweder die Möglichkeit, einen Wartungsmodus über ein Plugin zu installieren oder mit einer htaccess einfach die aktuellen Anfragen umzuleiten.
Da ich selber noch kein Wartungsmodus-Plugin gefunden habe, das mir wirklich zusagt, verwende ich immer die Umleitung via .htaccess-Datei.
Bei der Umleitung via htaccess gilt es allerdings eines zu beachten: Umleitungen können das Suchmaschinenranking einer Webseite nachhaltig schädigen, wenn man sie nicht richtig anwendet. Es muss also unbedingt eine Weiterleitung mit HTTP-Code 302 senden:
(weiterlesen …)
Das WordPress Entwickler Team veröffentlicht einen kurzen Plan für WordPress 3.2. Die aktuell in der Entwicklung befindliche WordPress Version 3.2 soll vor allem schneller und schlanker werden. Alte und nicht mehr benötigte Funktionen sollen entfernt werden. Die Veröffentlichungszyklen der kommenden WordPress Versionen sollen schneller aufeinander folgen.
WordPress 3.2 hat höhere Voraussetzungen um auf einem Webserver zu laufen, dazu zählen mindestens MySQL 5 und PHP 5.2.4 oder höher. Der Support für den Microsoft Internet Explorer 6 wird eingestellt.
Alles in allem soll WordPress 3.2 hauptsächlich ein Performance Update sein.
Manchen WordPress Nutzern ist es vielleicht schon bekannt, dass Akismet (der Standard-Antispam-Dienst von WordPress) zumindest hier in Deutschland nicht die beste Wahl gegen Spam ist. Akismet ist aufgrund der Funktionsweise und der umfangreichen Datensammlung, die es von Kommentatoren erstellt, hier in Deutschland etwas angeprangert worden. Die deutsche WordPress-Community diskutiert bereits, ob Akismet komplett aus dem Standardumfang der DE-Version ausgeschlossen wird.
Es muss also eine gute Alternative zu Akismet her, denn wenn wir ehrlich sind, hat es immer einen guten Dienst getan. Gerade größere Blogs würden ohne Antispam-System vor unerwünschten Kommentaren überlaufen.
Eine wirklich gute Alternative bietet hier das Plug-In AntispamBee von Sergej Müller.
Die meisten größeren Blogs haben in der Regel eine eigene Fanpage auf der sie auf neu erschienene Artikel aufmerksam machen und die kleineren Blogs posten die Artikel meist in den eigenen Facebook Account. Wie man es also dreht und wendet, nicht alle Blogger schleudern ihre Artikel nach Facebook, aber es gibt einen Großteil der dies tut.
Wer sich also zu der Gruppe zählt, der seine Artikel gerne auch auf Facebook publik machen möchte und dies immer noch manuell tut, der sollte sich diese kleine Tipp-Liste weiter durchlesen.
Worauf ich eigentlich hinaus will ist, dass es einige Tools gibt, sowohl kostenpflichtig als auch kostenlos, die es ermöglichen automatisiert Artikel aus WordPress auf Facebook Fanpages, Gruppen oder auch dem eigenen Account zu posten.
In diesem Artikel möchte ich euch einen kostenlos Dienst vorstellen, der sowohl einfach & gut funktioniert und obendrein kostenlos ist, die Rede ist von der Webseite und Facebook App NetworkedBlogs.com.
Seit WordPress 3.1 gibt es ein sehr nützliches Feateur, die Admin-Bar. Diese stellt im Frontend der Webseite einige nützliche Links zur Verfügung z.B. Neue Artikel und Seiten erstellen oder bearbeiten, Hinweis auf Kommentare und Aktualisierungen usw. Bei manchen Seiten kann es vorkommen, dass die Admin-Bar nicht eingeblendet wird, dieser Fehler lässt sich allerdings sehr einfach beheben.
Geht in die header.php eures WordPress Templates und checkt ob folgender Code auch wirklich enthalten ist:
<? wp_head(); ?>
wp_head() ist für die Ausgabe des WordPress Headers zuständig und bindet unter anderem auch wichtige Styles für die Admin-Bar ein.
Wenn die wp_head() Funktion eingebunden ist prüft ihr nun die footer.php auf folgenden Code:
<? wp_footer(); ?>
wp_footer() bindet die JavaScripte für die Admin-Bar ein, beide Befehle sind nicht zwingend notwendig um ein Template in WordPress ans laufen zu bringen, sie sind aber beide erforderlich um die Admin-Bar verwenden zu können.
Wer also diesen Fehler hat, dem sollte hier mit geholfen sein, viel Spaß beim ausprobieren.